DERMEDICOS MEDIZINISCHES KOSMETIKINSTITUT

  ÄSTHETIK - WELLNESS - ZWEITHAAR
 


Onkologische Kosmetik

Eine Krebserkrankung trifft den Betroffenen meist plötzlich und zwingt ihn, seinen Lebensstil komplett oder vorübergehend zu ändern. Das gilt auch für die Hautpflege- insbesondere in den jeweiligen Zyklen.

Eine Krebserkrankung ist immer ein großer Einschnitt im eigenen Leben.

Ein langer Weg steht vor einem. Nun fragt man sich warum „ich“, man kann es nicht verstehen und begreifen erst recht nicht.

  

Nun heißt es die Therapie zu beginnen.

Die Behandlungsmöglichkeiten von einer Krebs/Tumorerkrankung sind:

  • Strahlentherapie
  • Chemotherapie
  • Immuntherapie
  • Chirurgische Eingriffe
  • Einnahme von Zystatika


Bei der Strahlentherapie beispielsweise ist die Haut entweder das Durchgangsorgan für die Strahlung oder sie reagiert auf die Streustrahlung aus dem Körperinneren. Dabei ist die Schädigung gesunder Zellen nicht zu vermeiden.

Folgen dieser Behandlung sind:

  • Kollagen wird zunehmend abgebaut
  • Talgsekretion verringert sich immer mehr
  • Barrierefunktion der Haut wird nach und nach gestört


Eine sichtbare Folge ist eine trockene und gerötete Haut. Eventuell kennen Sie das von einem Sonnenbrand.

Bei der Chemotherapie ist das Spektrum der Auswirkungen auf die Haut am größten, da ganz unterschiedliche Zielrichtungen verfolgt werden. Wenn es unter anderem. darum geht, schnell wachsende Tumorzellen zu zerstören, werden ebenfalls schnell wachsende gesunde Haut- und Schleimhautzellen in Mitleidenschaft gezogen.

Die Folgen  der Barrierestörung:

 

  • Trockenheit der Haut
  • Es entsteht ein erhöhtes Infektionsrisiko
  • Auch Hautpilz- und Herpesinfektionen sind möglich
  • Juckreiz, Rötungen, Entzündungen, Ausschlag
  • Wenn Sie sich einer Immuntherapie unterzeihen, kann es auch zu:

  • Unspezifischen Hautausschlägen
  • Hauttrockenheit
  • Rissige Haut
  • Haarausfall kommen


Wichtig bei der Hautpflege ist:

Keine irritieren oder zusätzlich belastenden Produkte verwenden, da sie die Hautbarriere besonders leicht passieren. Mit Duftstoffen sollten Sie  vorsichtig umgehen. Das gleiche gilt für Konservierungsmittel, Parabene und Mineralölen.


Es sollten beruhigende, entzündungshemmende und pflegende Barrierecremes benutzt werden.

Sie sollten nach Möglichkeit schon vor der  geplanten ärztlichen Behandlung, damit anfangen Ihre Haut zu schützen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!